Erzieher – Jugend- und Heimerziehung
Regionales Jobprofil

Erzieher – Jugend- und Heimerziehung in Hamburg (m/w/d)

Ausbildungsart
Schulische Ausbildung, berufliche Weiterbildung (3 - 5 Jahre)
Arbeitszeit
werktags
Gehalt
2.600 – 3.500 €
Jetzt Herzens-Job finden
Berufsbild

Erzieher in der Jugend- und Heimerziehung, was machen die?

Erzieher für Jugend- und Heimerziehung sind in erster Linie Pädagoge und Sozialarbeiter mit der Spezialisierung auf elternlose Heimkinder. Aber zu ihren Patienten gehören auch verhaltensauffällige oder schwer erziehbare Jugendliche. Oft wird dabei von Härtefällen gesprochen, aber erfahrene Erzieherinnen wissen, dass diese jungen Menschen nur einer besonderen Aufmerksamkeit und mehr Geduld bedürfen. Sie sind für sie da, helfen ihnen bei Problemen und der persönlichen Entwicklung. In einer landesrechtlich geregelten schulischen Aus- oder Weiterbildung an einer Fachschule oder einer Berufsfachschule erhalten die Auszubildenen Einblicke in die Pädagogik und Sozialarbeitswissenschaft, Psychologie und Soziologie, Didaktik und Methodik und vieles mehr. Sie dauert in Vollzeit 3-4 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Arbeitgeber und Gehalt

Wie viel verdient man als Erzieher für Jugend- und Heimerziehung in Hamburg?

Durchschnittlich liegt das Gehalt in Hamburg zwischen 2.600 und 3.500 €, kann aber je nach Arbeitgeber auch bis zu 4.000 € gehen. Damit liegt Hamburg im nationalen Vergleich im Durchschnitt, sticht aber gerade im nördlichen Vergleich heraus. Potentielle Arbeitgeber für Erzieher der Jugend- und Heimerziehung sind Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheime. In Hamburg zum Beispiel das Kinderschutzhaus Altona oder das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth. Auch Jugend- und Familienberatungsstellen oder Internate, Tagesstätten für Menschen mit Behinderung oder Sonderschulen sind für solche Erzieher interessant. Die Auswahl ist riesig in der Hansestadt!

Ein möglicher Arbeitgeber in Hamburg wäre das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth. 1889 wurde das Kinder- und Jugendhaus in Hamburg-Bergedorf gegründet und stellt ein traditionelles Waisenhaus dar. Seitdem leben dort Kinder und Jugendliche, die, ob nur für einen kurzen oder längeren Zeitraum, nicht mehr bei ihren Eltern sein können. Im Kinder- und Jugendhaus werden sie ununterbrochen betreut und bei ihrer individuellen Entwicklung unterstützt. Dabei ist das Kinder- und Jugendhaus eine Einrichtung der katholischen Kirche und in Trägerschaft des Erzbischöflichen Stuhls zu Hamburg.

Aufstieg und Weiterbildung

So können Sie als Heimerzieher aufsteigen!

Wollen Sie beruflich voranschreiten und Ihr Gehalt verbessern, dann wissen Sie, dass ein Aufstieg immer mit einer Weiterbildung oder dem Erwerb besonderer Zusatzqualifikationen verbunden ist. Als Jugend- und Heimerzieher haben Sie sich bereits spezialisiert, doch sollte Sie das nicht von weiteren Vertiefungen Ihres Wissens abhalten. Denn um so mehr Sie sich auf verschiedene Bereiche fokussieren, umso wertvoller werden sie für die Unternehmen. So können Sie sich beispielsweise in die Richtung der Fachwirtin im Erziehungswesen weiterentwickeln oder Sie werden ein Sonderpädagoge. Was möchten Sie machen?

Stadtprofil

Dein Leben in der Hansestadt Hamburg

Hamburg ist wohl am meisten für seinen Hafen bekannt geworden, immerhin zählt dieser zu den größten Umschlaghäfen weltweit! Die Landungsbrücken sind ein Muss für jeden Touristen, gibt es dort neben einem großen gastronomischen Angebot und dutzenden Touristenshops auch die etlichen Anlegestellen der Schiffe für Hafenrundfahrten und anderes. Auch die Museumsschiffe „Rickmer Rickmers“ und „Cap San Diego“, die beide jeweils vor ihrer Verschrottung von der Stadt Hamburg aufgekauft und umfangreich renoviert wurden, findet man bei den Landungsbrücken. Berühmt wurde auch der Hamburger Fischmarkt, auf dem noch immer an jedem Sonntag die Marktschreier um ihre Kunde buhlen, dabei ist der Fischmarkt schon lange nicht mehr nur ein Fischmarkt. Auch frisches Obst und Souvenirs werden hier angeboten, Fischbrötchen zum Frühstück oder ein „Schnack“, wie die Hamburger sagen, sind genauso genießbar wie der übliche frische Fisch. Spaziergänge entlang des Hafens bieten sich ebenfalls an, kommt man so durch die Speicherstadt oder die Hafencity bis zum neuesten Wahrzeichen Hamburgs: Die Elbphilharmonie, von den Hamburgern auch liebevoll „Elphi“ genannt. Das riesige Konzerthaus wurde nach über neun Jahren Ende 2016 fertiggestellt und am 11.01.2017 eröffnet.