Pflegeberater
Regionales Jobprofil

Pflegeberater in Hamburg (m/w/d)

Ausbildungsart
berufliche Weiterbildung (½ - 2 Jahre)
Arbeitszeit
werktags
Gehalt
2.500 - 4.500 €
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Berufsbild

Die Aufgaben eines Pflegeberaters?

Seit Januar 2009 wurde durch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz die Pflegeberatung als Rechtsanspruch verankert – Pflegebedürftige und Angehörige haben damit das Recht, diesbezüglich beraten zu werden. Genau darum kümmert sich der Pflegeberater, oftmals auch Pflegesachverständiger genannt. Sie beurteilen den Grad der Pflegebedürftigkeit, legen fest, was der Patient benötigt und erstellen auf diesen Grundlagen Gutachten. In der Regel wird anhand dieser Gutachten die Höhe des Leistungsanspruches berechnet. Des Weiteren besuchen Pflegeberater die Pflegeeinrichtungen und kontrollieren diese auf Pflegequalität und geben Verbesserungsvorschläge ab. Auch wenn der Patient wünscht, Zuhause gepflegt zu werden, überprüft der Pflegeberater die häuslichen Zustände. Er begutachtet die Wohnung und berät die Angehörigen darüber, wie sich die Pflege- und Versorgungssituation verbessern lässt.

Arbeitgeber und Gehalt

Wo arbeiten Pflegesachverständiger?

Pflegeberater verdienen im Durchschnitt zwischen 2.500 und 4.500 Euro im Monat. In Hamburg liegt der Mittelwert bei rund 4.000 Euro, der Wert kann aber natürlich immer von Arbeitgeber zu Arbeitgeber abweichen und hängt auch von Ihrer Berufserfahrung ab.

Pflegesachverständiger arbeiten vor allem in Unternehmen, die sich auf Pflegegutachten spezialisiert haben oder in sozialen Diensten, zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen. Dabei ist es egal ob Teilzeit oder Vollzeit, es gibt genügend Stellenangebote für beides! Es ist ihnen aber auch möglich, freiberuflich tätig zu werden. Dann machen die Pflegeberater ihren Job im Auftrag von Sozialgerichten, Versicherungsträgern oder Pflegediensten.

Ein solcher Arbeitgeber wäre zum Beispiel die Gesundheitskasse AOK, die stets nach Pflegeberatern sucht. Seit über 130 Jahren gehört die AOK zu den größten Krankenversicherungen in Deutschland und betreut etwas ein Drittel der deutschen Bevölkerung. Vielleicht werden auch Sie einer der rund 60.000 Mitarbeiter der AOK!

Aufstieg und Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten für Pflegeberater?

Wenn Sie als Pflegesachverständiger aufsteigen wollen, dann ist Ihnen ein Studium zu empfehlen. Sie können Pflegemanagement und -wirtschaft studieren, genauso gut aber auch Gesundheitsmanagement und -ökonomie. Gesundheitswissenschaft Public Health ist auch nicht zu vergessen. Alle drei möglichen Studienfächer gehen Richtung Management oder Forschung, trauen Sie sich so etwas zu? Wollen Sie Führungspositionen bekleiden und das Gesundheitswesen voranbringen? Dann sollten Sie diese Studiengänge in Betracht ziehen!

Stadtprofil

Arbeiten in Hamburg?

Als Pflegeberater können Sie in Hamburg sicherlich fündig werden. Die Stadt selbst wird zwar immer jünger, weil die Jugend es in die Großstadt zieht, zum populären Kiez St. Pauli. Das heißt aber nicht, dass die ältere Generation, die Pflege benötigt und damit Ihre tatkräftige Unterstützung, verschwunden ist. Nein, sie ist lediglich in die Randbezirke gezogen, wie in jeder anderen Großstadt auch. In Hamburg finden sie Ihren Arbeitsplatz! Und noch dazu haben Sie nach der Arbeit allerlei Möglichkeiten, um zu entspannen. Die Alster ist ein beliebter Ausflugsort, die Musicals bieten einen schönen Abend an und die Reeperbahn ist die Partymeile schlecht hin. Zögern Sie nicht und starten Sie ihren neuen Karriereabschnitt in der Hansestadt Hamburg!