Logopäde
Jobprofil

Logopäde (m/w/d)

Ausbildungsart
Schulische Ausbildung (3 Jahre) oder Studium
Arbeitszeit
werktags, Wochenendarbeit möglich
Gehalt
1.800 - 3.000 €
Jetzt kostenfrei anmelden
Berufsbild

Das macht ein Logopäde (m/w/d)

Logopäden beraten, untersuchen und behandeln Patienten mit Sprach-, Sprech- oder Stimmstörungen. Dabei handeln sie nicht selbst-initiativ, sondern auf Basis einer vorangegangenen ärztlichen Verordnung. Das bedeutet, er entwickelt meistens in enger Zusammenarbeit mit Ärzten persönliche und individuelle therapeutische Konzepte für Patienten jeden Alters.

Er führt Behandlungen unter Zuhilfenahme geeigneter logopädischer Verfahren, wie Artikulations- und Sprachverständnistraining durch. Als Grundlage dienen dazu Atem- und Entspannungsübungen. So unterstützt der Logopäde unter anderem auch Schlaganfallpatienten und kehlkopfoperierte Menschen beim Wiedererlangen ihrer Kommunikations- oder Schluckfähigkeit. Aber der Logopäde arbeitet nicht immer nur mit den Patienten selbst zusammen, sondern berät auch Angehörige oder Erzieher aus speziellen Sprachheil- und Sonderkindergärten. 

Eine Therapie beim Logopäden beginnt wie fast überall mit der Erhebung einer relevanten Anamnese. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse legt er geeignete Untersuchungsverfahren fest und wendet diese dann an. Ein Teil dieser Anamnese kann sein, die Fähigkeiten seines Patienten im Sprechen, Lesen und Schreiben zu testen. Besonders moderne Methoden haben sich ebenfalls entwickelt, bei denen der Logopäde computergestützte Stimmanalysen erstellt oder audiometrische Messungen, also Hörtests, durchführt. Insgesamt kann er damit sehr präzise den jeweiligen sprachlichen, kognitiven sowie emotionalen und sozialen Entwicklungsstand des Patienten feststellen. 

Als Logopäde hat man ein breites Aufgabenfeld und behandelt Menschen aller Altersklassen. Beobachten, Analysieren und Therapieren gehören zu seinem Berufsalltag und die Zusammenarbeit mit verschiedensten Personen bereitet ihm Freude. Er hat einen Beruf, der bestimmt nie langweilig wird und viel zu bieten hat.

Bewerbung

Bewerben als Logopäde (m/w/d)

Als ausgebildete Logopädin haben Sie leichtes Spiel auf dem Arbeitsmarkt. Auch Sie gehören zu einer sehr begehrten Berufsgruppe und viele Unternehmen suchen immer wieder Logopädinnen, die etwas von ihrem Handwerk verstehen.

Das sollten Sie als Logopädin mitbringen:

  • Geduld: Eine Therapie erfolgt nicht von heute auf morgen. Das ist ein wachsender Prozess, der viel Zeit und Durchhaltevermögen benötigt, um das erhoffte Ziel zu erreichen.
  • Sozialkompetenz: Als Logopädin arbeiten Sie mit Personen jedes Alters zusammen. Es ist wichtig, dass Sie sowohl mit Senioren, als auch mit kleineren Kindern gut zurechtkommen und zusammenarbeiten können.
  • Freundlichkeit und Motivation: Ihre Patienten sollen gerne in Ihre Praxis kommen. Auch wenn es stressige Tage gibt, müssen Sie stets freundlich bleiben und Ihre Klienten motivieren. Sowohl Fortschritte, als auch Rückschritte gehören zu einer Therapie dazu. Sie sind die unterstützende Kraft, die immer positive Aussichten auf eine Genesung hat und Leute zu einem positiven Denken überzeugt.

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Ausbildung

Die Ausbildung eines Logopäden (m/w/d)

Die dreijährige Ausbildung zur Logopädin findet an einer Berufsfachschule statt und ist leider nicht vergütet. In Deutschland gibt es rund 70 staatliche und private Berufsfachschulen, die diese Ausbildung anbieten. Ein Studium im Fach Logopädie ist ebenfalls möglich.

Der theoretische Unterricht erfolgt im Klassenverband und vermittelt alle notwendigen theoretischen Grundkenntnisse. Den praktischen Teil absolvieren Sie dann in einer passenden therapeutischen Einrichtung. Dabei kann es sich um ein Krankenhaus, eine Fachklinik, eine logopädische Praxis oder eine Reha-Klinik handeln. 

Die Zugangsberechtigung um als Logopädin ausgebildet werden zu können, erfordert mindestens einen mittleren Schulabschluss. Aber auch ohne mittlere Reife ist es möglich Logopäde zu werden. Einige Sonderregelungen berechtigen Sie unter Vorbehalt, beispielsweise der erfolgreiche Abschluss einer mindestens zweijährigen vorangegangenen Ausbildung oder nachweislich besonders gute schulische Ergebnisse in den Fächern Mathematik und Biologie, ebenfalls zur Durchführung dieser Ausbildung.

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Gehalt

Das verdient ein Logopäde (m/w/d)

Das aktuelle Durchschnittsgehalt des Logopäden in Deutschland beträgt derzeit zwischen 1.800 und 3.000 Euro. Das Gehalt einer ausgebildeten Logopädin hängt aber stark von Region und Arbeitserfahrung ab. Während sich Berufseinsteiger oft mit einem knappen Mindestlohn über Wasser halten, haben erfahrene Fachkräfte mit mehreren Jahren Berufserfahrung die Chance, über 3.000 Euro zu verdienen.

Wichtig zu wissen: Öffentliche Einrichtung orientieren sich in den häufigsten Fällen nach den örtlichen Tarifbestimmungen. In der Logopädie verdient man nach Tariflohn im Gegensatz zu anderen Berufen oftmals mehr als in privaten Unternehmen, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Arbeitgeber

Diese Unternehmen suchen Logopäden (m/w/d)

Als ausgebildeter Logopäde findet man Sie überwiegend in medizinischen Einrichtungen und Therapiezentren. Dort arbeiten Sie in der Regel werktags in Vollzeit oder Teilzeit, oftmals ist aber auch Wochenendarbeit möglich.

Aber auch viele andere Institutionen brauchen Ihre Unterstützung:

  • Krankenhäuser
  • Rehabilitationszentren
  • Logopädie- und psychologische Praxen
  • Sprachheilkindergärten
  • Förderschulen
  • Gesundheitsämter

Alle Einrichtungen sind verschieden und bieten daher auch individuelle Aufgabenbereiche an. Finden Sie Ihren Lieblingsplatz mit spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten, denn Arbeit muss nicht immer langweilig sein.

Aufstieg und Weiterbildung

Ihre Karrierechancen als Logopäde

Auch als Logopädin ist ihre Karrierelaufbahn noch nicht zwingend beendet. Verspüren Sie die Lust nach einem Tapetenwechsel oder sogar Berufswechsel, haben Sie in der Gesundheits- und Medizinbranche beste Karten. Egal ob Weiterbildung oder Studium, Ihrem Karriereaufstieg steht nichts mehr im Weg. 

Nutzen Sie die Chance – Sie bessern nicht nur Ihren Geldbeutel auf, sondern Sie erwartet ein neues aufregendes Berufsleben!

Interessante Weiterbildungsmöglichkeiten für Logopädinnen sind:

  • Fachwirt – Gesundheits- und Sozialwesen (Kaufmännische Weiterbildung)
  • Logopädie, Sprachtherapie (Studium)
  • Therapiewissenschaft (Studium)
  • Lehrkraft – Schulen im Gesundheitswesen (Weiterbildung)
  • Rhetorik, Sprechwissenschaft (Studium)
  • Betriebswirt – Management im Gesundheitswesen (Kaufmännische Weiterbildung)

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