► Podologe (m/w/d) Jobs, Gehalt und Bewerbung - Medato
Podologe
Jobprofil

Podologe (m/w/d)

Ausbildungsart
Schulische Ausbildung (2 Jahre)
Arbeitszeit
werktags
Gehalt
1.300 - 2.800 €
Berufsbild

Das macht ein Podologe (m/w/d)

Quo vadis? Wohin gehst du? Ohne den Podologen nicht besonders weit. Dieser führt nämlich auf ärztliche Anordnung oder unter ärztlicher Aufsicht Behandlungsmaßnahmen am Fuß durch. Er erkennt pathologische Veränderungen, die eine medizinische Behandlung erfordern. Über die üblichen vorbeugenden Maßnahmen hinaus behandelt er Hühneraugen und Verhornungen, sowie alle Arten von Nagelmissbildungen.

Alles beginnt mit der anfänglichen Ursachenforschung. Lange bevor ein Podologe zur Zange, Pinzette oder gar zum Skalpell greift, erforscht dieser die Ursache für die Beschwerden seiner Patienten. Besonders die Zehen, aber auch der gesamte Aufbau der Fußstruktur können durch falsches Schuhwerk oder eine einseitige Belastung über lange Zeit starken Schaden nehmen und dabei ihre Form ändern. Nicht immer ist dies für die betroffenen direkt schmerzhaft, denn der Körper ist darauf eingestellt, dass er sich an jede neue Situation anpasst. Vor und nach den Eingriffen desinfiziert und sterilisiert der Podologe natürlich auch die verwendeten Instrumente, denn Hygiene ist oberstes Gebot. 

Aber nicht alle Füße, die behandelt werden, sind schon eitrig oder verformt. Oft sind Sie auch an noch gesunden Füßen präventiv tätig. Auch wenn er nicht im eigentlichen Sinne kosmetisch tätig ist, sehen die Füße nach einer kompetenten Pflegebehandlung immer besser aus als vorher. Der Podologe schleift Nägel ab, poliert diese und überzieht sie mit einem medizinischen Schutzlack. Auch mobilisierende Fußmassagen gehören in ihr Repertoire sowie das Versorgen der Fußhaut mit Pflegeprodukten. 

Weitere Aufgaben sind: 

  • Druckstellen behandeln (u.a. Entlastungsverbände anlegen)
  • Orthopädische Hilfsmittel anpassen 
  • Füße und Unterschenkel massieren
  • Fußbäder verabreichen

Ohne unsere Füße wären wir wohl massiv eingeschränkt, umso wichtiger ist die Arbeit des Podologen, der sowohl bei kosmetischen, als auch bei motorischen Problemen immer weiterhilft.
 

Bewerbung

Bewerben als Podologe (m/w/d)

Die Podologie ist vielseitig und bietet somit auch verschiedenste Anstellungsmöglichkeiten. Jede Einrichtung ist individuell und hat seine eigenen Besonderheiten, deshalb finden Sie auch hier Ihren Traumjob.

Diese Eigenschaften sind als Podologin besonders wichtig:

  • Kundenfreundlichkeit
  • Teamfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Interesse in Biomechanik und Physik
  • Geduld und Durchhaltevermögen

Kompetentes Fachpersonal wird auch hier überall gesucht. Trotzdem ist es nicht immer einfach, die passende Arbeit zu finden. Der Arbeitsmarkt ist unübersichtlich und Bewerbungsschreiben oft umsonst. Medato hilft Ihnen beim Stellen suchen! Mit unserem innovativen System müssen Sie nie wieder Bewerbungen schreiben und die Suche nach dem Traumberuf gehört von nun an zu Ihrer Vergangenheit.

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Ausbildung

Die Ausbildung zum Podologen (m/w/d)

Die Ausbildung zur Podologin dauert etwa 2 Jahre und ist nicht vergütet. Ihr theoretisches Wissen wird in der Berufsfachschule vermittelt und dann von Ihnen im Ausbildungsbetrieb angewendet und unter Beweis gestellt. Der Beruf des Podologen ist sehr praktisch orientiert und damit wird auch Ihre Ausbildungszeit mehr von diesen Anwendungsübungen geprägt sein. 

Allgemein sollten Sie sich bestenfalls nicht vor Füßen oder den verschriebenen Phänomenen ekeln. Eine gewisse Gelassenheit diesen Dingen gegenüber bringen schließlich am Ende der Berufsalltag und die steigende Erfahrung mit sich, aber grundsätzlich sollten Sie hier schon die notwendige Souveränität mitbringen. 

Nachdem Sie theoretisch in der Berufsfachschule im Grundwissen über den Aufbau, die Funktionsweise und eventuellen Störungen der Füße unterrichtet wurden, wenden Sie Ihr erlangtes Wissen in der Praxis an. Sie lernen Fußnägel zu kürzen und in Form zu bringen, den dafür notwendigen Umgang mit der Nagelfräse oder Schere und wie man Nagelränder glättet und versiegelt. 

Als Podologin stehen Sie nicht nur Menschen mit Krankheiten zur Verfügung, die für die Verformung der Füße gesorgt haben, sondern auch einfach schwer übergewichtigen oder anders körperlich immobilen Personen, die ihre Fußpflege nicht mehr selbst erledigen können. Das Aufgabenfeld und Ihr Kundenkreis sind also abwechslungsreich und spannend.
 

Gehalt

Das verdient ein Podologe (m/w/d)

Als Podologin müssen Sie Erfahrung sammeln, um ein attraktives Gehalt zu bekommen. Der aktuelle Einstiegsgehalt liegt nämlich im Durchschnitt zwischen 1.300 und 1.500 Euro. Das ist zwar anfangs nicht viel, aber hier gibt es definitiv Luft nach oben. Ein Podologe mit ausreichend Erfahrung und weiteren Qualifikationen kann bis zu 2.800 Euro brutto pro Monat verdienen. 

Das Gehalt eines Podologen variiert aber auch stark je nach Bundesland. Eine gewisse Standortflexibilität ist hier also von Vorteil. Wagen Sie es einmal über den Tellerrand zu schauen und vergleichen Sie die Gehälter Ihrer Kollegen in anderen Städten.

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Arbeitgeber

Potenzielle Arbeitgeber eines Podologen (m/w/d)

Als gut geschulte Podologin finden Sie einen Arbeitsplatz in sämtlichen Praxen und ärztlichen Einrichtungen. Dort arbeiten Sie überwiegend werktags in Voll- oder Teilzeit. Auch eine Selbstständigkeit in einer eigenen Praxis oder in Kooperation mit anderen Podologen ist denkbar. Manchmal sind auch Gemeinschaftspraxen von thematisch zusammenhängenden Fachkräften, wie Physiotherapeuten möglich, um Synergien zu erzeugen, Ressourcen zu sparen und die Kunden gleich im Haus zu behalten. 

Weitere typische Branchen und Arbeitgeber sind: 

  • Podologische Praxen
  • Podologische Abteilungen von Rehabilitationskliniken und Krankenhäusern
  • Physiotherapiepraxen 
  • Diabetischen Fußambulanzen
  • Massagepraxen
Aufstieg und Weiterbildung

Ihre Karrierechancen als Podologe (m/w/d)

Auch wenn es eigentlich klar ist, viele vergessen im Arbeitsalltag zu schnell, dass ein Studium oder eine gezielte Weiterbildung die Karrierelaufbahn wieder in Schwung bringen kann. Vor allem werden diese ihr Gehalt und die eigenen Kompetenzen stark verbessern oder können neue Stellenangebote ermöglichen. Viele Fortbildungen werden sogar von öffentlichen Arbeitsagenturen auf Antrag bezahlt. 

Eine Auswahl möglicher Studiengänge und Weiterbildungen finden Sie hier: 

  • Fachwirt - Gesundheits- und Sozialwesen (Kaufmännische Weiterbildung)
  • Betriebswirt - Management im Gesundheitswesen (Kaufmännische Weiterbildung)
  • Gesundheitsmanagement, -ökonomie (Studium)
  • Humanmedizin (Studium)
  • Kosmetiker (Umschulung)

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