Tanzpädagoge
Jobprofil

Tanzpädagoge (m/w/d)

Ausbildungsart
Schulische Ausbildung (1 -3 Jahre)
Arbeitszeit
werktags
Gehalt
mindestens 2.000 €
Jetzt kostenfrei anmelden
Berufsbild

Der Beruf Tanzpädagoge (m/w/d)

Tanzpädagogen und Tanzpädagoginnen unterrichten die verschiedensten Tanzformen, angefangen vom klassischen Tanz über Modern Dance bis hin zu Jazztanz, Hip-Hop, Contact Improvisation und Tanztheater. Im Prinzip erteilst du Unterricht für professionelle Tänzer oder Laien. Auch Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren, die in ihrer Freizeit tanzen, gehören zu deinen Klienten. Im medizinischen und therapeutischen Bereich liegen deine Schwerpunkte zumeist auf der Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit und des Körpergefühls, erkrankter Menschen, die selbige nach einem Unfall verloren haben. Dabei geht es weniger um das Tanzen an sich, als um die Bewegungsabläufe. Hierbei spielt die Musik eine tragende Rolle, denn im Gegensatz zu anderen Therapeuten, nutzt du den Rhythmus und die Melodien ebenfalls als Therapiemittel. Dabei ist dein Einsatzgebiet eine Überschneidung von Klangtherapie, in der die Patienten durch selbstständiges Musizieren oder das Rezipieren von Musik einen Therapieerfolg oder eine Linderung der krankheitsbedingten Symptome erwarten und der Bewegungstherapie, die zum Muskelaufbau oder der Herausbildung von Bewegungsabläufen dient. Deine Arbeit konzentriert sich demnach entweder auf das freie Tanzen nach gespielter Musik, gemeinsam mit deinen Schützlingen oder die gezielte Anwendung von Tanz als körperliche Ertüchtigung. Hierbei können deine Patienten Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung sein oder beispielsweise alte Menschen, die durch den Tanz fit bleiben und dabei Spaß haben können. Neben der eigentlichen Unterrichtstätigkeit übernimmst du auch organisatorische Aufgaben. In Einzelfällen ist auch die tänzerischer Früherziehung ein Teil deiner Aufgabe. Hierbei leitest du junge Menschen zu gezielten und strukturierten Bewegungsabläufen an und hilft ihnen ein Gefühl für die Klänge zu entwickeln. Dies kann notwendig sein, wenn die Patienten damit im allgemeinen Probleme hatten oder haben. Aber die Tanztherapie kann auch ein Weg sein, um verhaltensauffälligen Personen oder Kindern und jungen Erwachsenen aus Heimen eine therapeutische Zuwendung zu geben. Die tänzerische Betätigung kann ihnen helfen, mit Aggressionen umzugehen oder sich auszudrücken. Als Tanzpädagogin greifst du auf ein großes Repertoire an tänzerischem, rhythmisch-musikalischem sowie methodisch-didaktischem Wissen zurück und kannst so auch professionelle Tänzerinnen und Tänzer unterrichten und gemeinsam mit ihnen einen Auftritt gestalten. Dies kann in einer Ballettschule oder an allgemein bildenden Schulen stattfinden oder an professionellen und semiprofessionellen Einrichtungen, wie Opernhäusern oder freizeitsportlichen Tanzschulen. Wenn du gerade auf der Suche nach einer festen Anstellung als Tanzpädagogin in der Gesundheits- und Pflegebranche bist, kann dies oft sehr frustrierend sein, denn speziell ausgebildete Fachkräfte wie du passen nicht auf jede ausgeschriebene Position. Dabei muss es nicht so schwer sein. Du kannst hier dein Profil mit deinen zahlreichen Qualifikationen und deiner Vita erstellen und dich von interessierten Unternehmen finden und werben lassen. Probiere es gleich aus! Es dauert nur wenige Minuten und ist kostenlos, hier bei Medato!

Bewerbung

Alternative Jobs zum Tanzpädagoge (m/w/d)

Es gibt einige unmittelbare Jobalternativen für Tanzpädagogen. Dabei überschneiden sich die genannten Berufe fachlich oder handwerklich mit deiner Profession und du bist somit nach einer kurzen Einarbeitungszeit oder einer Anpassungsweiterbildung relativ unkompliziert in der Lage, auch diese Berufe auszuüben. Auf einige dieser Berufe könntest du als Tanzpädagoge ebenfalls mit deinen Qualifikationen bewerben: Tanzlehrerin, Lehrer für Tanz und tänzerische Gymnastik, Ballettmeister, Rhythmiklehrer, Staatlich geprüfter Gymnastiklehrer. Vakante Arbeitsstellen bei attraktive Arbeitgebern für diese und weitere Berufe findest du bei Medato. Registriere dich hier.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Tanzpädagoge (m/w/d)

Die Ausbildungsdauer zum Tanzpädagogen ist unterschiedlich und variiert stark, je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform. Dabei kann die Ausbildung in Teilzeit oder Vollzeit stattfinden und auch durch eine gewisse Vorbildung oder bei guten Lernerfolgen verkürzt werden. Die Abschlussbezeichnungen ist auch vom Ausbildungsanbieter abhängig und kann verschieden lauten, wobei sich alles unter dem allgemeinen Berufsbild des Tanzpädagogen vereinheitlichen lässt. Verschiedene abweichende Berufsbezeichnungen können sein: Geprüfter Tanzpädagoge oder Staatlich anerkannter Tanzpädagoge für künstlerischen Tanz. Während der theoretischen Ausbildung erwirbst du beispielsweise folgende Kenntnisse: allgemeine Tanzpädagogik in Kindertanz, Ballettvorschule, klassisches Ballett, Charaktertanz, Flamenco, Modern, Jazz sowie Management, Musik (Geschichte und Theorie) oder Tanzgeschichte. Rein theoretisch ist die Ausbildung natürlich nicht, denn dein späterer Beruf ist stark von praktischem Handwerk geprägt. Du wirst also auf über weite Teile der Ausbildung selbst tanzen und dabei anwenden und unter Beweis stellen, was du gelernt hast. Am Ende steht dann die Abschlussprüfung, welche theoretisch und praktisch absolviert werden muss. Ein Ausbildungsgehalt erhältst du nicht, da es sich hier nicht um eine duale Ausbildung in Verbindung mit einem Ausbildungsbetrieb handelt.

Gehalt

Das Gehalt als Tanzpädagoge (m/w/d)

Dein Gehalt kann sich je nach Ausbildungsstand und genauem Aufgabenbereich und der veranschlagten Arbeitszeit natürlich stark variieren. Eine Mindestgage für Tanztherapeutinnen liegt bei 2.000 Euro und sollte nicht unterschritten werden, denn dafür bekommt der potentielle Arbeitgeber von dir einiges an Fachwissen und Kompetenz geboten. Im Einzelfall unterscheiden sich die Gehälter aber stark, je nach Unternehmen und Bundesland in dem du arbeitest.

Arbeitgeber

Arbeitgeber für Tanzpädagoge (m/w/d)

Als Tanzpädagogin findest du vor allem Anstellung in Rehabilitationskliniken oder in verschiedenen Pflege- oder Jungendeinrichtungen. Andere übliche Arbeitgeber und Branchen für Tanzpädagoginnen sind: Tanz- und Musikschulen, Opern- und Schauspielhäuser mit integrierten Ballettschulen, Volkshochschulen oder Tanz- und Ballettakademien. Als erfahrende Tanzpädagogin könntest du dich auch an einer Tanz-, Ballett- oder Gymnastikschule bewerben oder du gehst direkt aufs Ganze und machst dich allein oder mit Kollegen selbstständig. Viele Tanzpädagogen sind auch seit Jahren freiberuflich auf Honorarbasis tätig. Jedoch bleibt hier immer das Risiko, mal eine Auftragsflaute zu erleben und die dauernde Mehrarbeit, wie Buchhaltung und andere administrative Verpflichtungen. Wenn du dich beruflich verändern möchtest, aber gern angestellt bleibst, bietet dir Medato eine einmalige Chance. Hier kannst du dich registrieren und im Anschluss werden unsere erfahrenen Berwerberberater gemeinsam mit dir dein Profil optimieren, damit du dich von deiner besten Seite zeigen kannst. Am Ende bieten attraktive Arbeitgeber dir gezielt eine Stelle an und einigen sich mit dir auf eine faires Gehalt, denn als gut ausgebildete Fachkraft, sind diese Unternehmen nach dir her, nicht anders herum. Worauf wartest du noch? Registriere dich jetzt bei Medato, deiner Chance in der Gesundheitsbranche!

Aufstieg und Weiterbildung

Aufstiegschancen als Tanzpädagoge (m/w/d)

Wie überall, bieten dir Aufstiegsweiterbildungen oder eine Studium die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen zu gelangen. Aber auch eine Spezialisierung in einer bestimmten Disziplin der Tanzpädagogik oder ein Umstieg auf ein verwandtes Berufsbild sind denkbar. Mögliche Umschulungen und Weiterbildungen oder Studiengänge, die dich interessieren könnten, sind: Gymnastik- und Tanzpädagoge/-pädagogin – Bewegungstherapie, Tanz (grundständig), Musikpädagogik (grundständig) sowie Musiktheater, Musical (grundständig) oder Eurythmie (grundständig).

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